CHIESA_DIMARTINO_ZACCARIA

Das Erfolgs-Team der Cantinetta Antinori: (v.r.n.l.) die beiden Patrone Mino Zaccaria und Luca
Chiesa mit Küchenchef Lorenzo Dimartino
Fotos: Weinwurm

Mit dem Aschermittwoch, heuer der 6. März, beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Unabhängig davon, ob sie damit
eine religiöse Bedeutung verbinden oder nicht, nutzen viele Menschen die Zeit bis Ostern, um kulinarisch etwas
kürzer zu treten. Seit über 24 Jahren ist die Cantinetta Antinori, in der Jasomirgottstraße gleich neben dem Wiener Stephansdom gelegen, Fixpunkt für Freunde der klassischen florentinischen Küche. Dass gesunde Küche nicht
langweilig schmecken muss, beweist Lorenzo Dimartino, Küchenchef der Cantinetta Antinori. Sehr gerne bereitet er z.B. Artischocken als Gemüse zu. Sie sollen die Galleproduktion anregen und positive Auswirkungen auf den
Cholesterinspiegel haben. Sein Tipp: ,,Artischocken können wir einfach putzen, in Spalten schneiden und mit Öl und Thymian scharf anbraten. Dazu wenig Knoblauch, Salz, Pfeffer und Wxeißwein. Nach fünf Minuten Tomaten
und frische Kräuter dazu geben und schon haben wir eine perfekte Beilage zu Fisch oder Büffelmozzarella “ Bald beginnt auch wieder die Spargelsaison und ein Salat mit Castelluccio Linsen, Spargel, Vogerlsalat und getoasteten Pinienkernen schmeckt bestimmt nie fad. Bleibt noch die Frage, wie eigentlich die Italiener die Fastenzeit traditionelle Weise begehen?
,,Es wird wenig Fleisch und dafür mehr Fisch gegessen sowie viel Gemüse – sowohl roh als auch gekocht. Auch pikante Torten und Suppen wie die toskanische Ribolitta, eine Gemüsesuppe, erfreuen sich in der Fastenzeit großer Beliebtheit.“